Heute gibt es als kleine Backüberraschung etwas für den süßen Zahn, weil ich gerade keine Lust auf herzhaft habe.
Dafür brauchst du auch gar keinen Zucker und das Geniale: Vielleicht hast du die Zutaten schon zu Hause, falls du spontan was möchtest.
Für die Hafermuffins mit Zimt und Apfel brauchst du:
– 2 Eier
– 1 großer Apfel gerieben, mit Schale
– 100 g Vollkornhaferflocken, ob kernig oder fein ist Geschmacksache
– 1 tl Backpulver
1 Priese Zimt
Zubereitung:
1. Ofen auf 180 °c vorheizen, wenn nötig. Den Apfel entkernen und mit der groben Seite einer küchenreibe in eine Rührschüssel reiben, alternativ geht auch
ein Multizerkleinerer.
2. die Eier hinzufügen und wahlweise mit dem Schneebesen oder mit einem elektrischen Handrüher schaumig schlagen.
3. die trockenen Zutaten, also die Haferflocken, das Backpulver und den Zimt hinzufügen und vorsichtig unterheben.
4. Die Teigmasse in Muffinbackförmchen füllen und für Ca 20 Minuten im Ofen backen.
5. Stäbchenprobe machen, wenn sie fertig sind, aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mal sehen, wie lange sie noch liegen bleiben?
Als kleiner Snack sind sie gut für die Pausenbox oder zwischendurch geeignet, beachte aber bitte, dass Hafer sättigt und du vielleicht weniger von den
Hauptmahlzeiten nimmst.
Autor: Quatschwelli
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Hafer-Apfel-Muffins mit Zimt
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Haferkur – und ich mittendrin!
Hallöchen,
man mag es nicht zugeben, aber ja ich bin in der Tat verrückt! Warum fragst du dich? Nun ja, diejenigen, die mich kennen wissen, dass ich manchmal einen kleinen großen Knall habe, aber das, was ich mehr oder weniger am Wochenende getan habe, schlägt dem Fass den Boden aus. Normalerweise halte ich nichts von Radikaldiäten, aber ich wollte meinen Körper einfach mal ein Resetknopf verpassen. Jap und wie der Zufall es so will und ich aus Langeweile rumrecherchiere, eigentlich diesen Gedanken schon länger hatte, beschloss ich, eine Haferkur durchzuziehen.
Der Hintergrund ist der, dass ich keine Spritzen wollte aufgrund von Diabetes, zumal die Form, die ich kriegen kann, man noch selbst steuern kann. Glücklicherweise haben wir nicht mehr das Wissen wie vor 20 Jahren, wo alle dachten, Diabetes sei nicht mehr unumkehrbar. Jetzt wissen wir es glücklicherweise besser. Die Form, die ich meine, ist Diabetes Typ 2 oder auch Altersdiabetes. Ich rede nicht von Typ 1, wo das Emunsystem die Inselzellen angreift und dadurch kein Insulin mehr produziert werden kann. Fakt ist, dass ich panische Angst vor Nadeln habe, bedeutet, Blut abnehmen kann sich zu einem Kampf für mich entwickeln. Aber jetzt lang genug rumgeschwafelt, ich erzähle kurz.
Bei der Haferkur ist, wie der Name es schon sagt, nur Hafer erlaubt. Bei der Diabetesprevention ist kein Zucker, wenig Salz und wenig Fett erlaubt. Das bedeutet: Die Auswahl ist entsprechend eingeschränkt und glaubt mir, die Zitrone wäre blass vor Neid gewesen, so sauer wie ich war. Hafer mag ich, ja, aber bitte als „vernünftiges“ Porridge oder in andere Variation! Eines kann ich versprechen: Es war die Hölle. Morgens: Hafer in Wasser eingeweicht, mit Zimt garniert, wahlweise Beeren oder Äpfel rein, fertig. Abends wurde es etwas besser: Entweder eine Ingwer-Hafer-Mörchensuppe oder Gemüse in Brühe gekocht, Hafer darin quellen lassen. Und warum nur zwei Mahlzeiten? Ganz einfach: Berechne ich maximal 80 g Hafer pro Portion, was am Tag im Schnitt, wenn ich drei Mahlzeiten nehmen würde, 240 g Hafer macht. Ich hätte ein großes Problem: Die Sättigung, dazu noch die Konsistenz! Ich war so satt, dass ich nur zwei Mahlzeiten genommen habe und das reichte völlig für mich. DAnn kam noch etwas hinzu, womit ich erst nicht gerechnet hatte: Hafer wollte auf einmal Wasser, sehr viel wasser! Und wenn wer auf den Kaffee nicht verzichten mag: Bis zu drei kleine Tassen Kaffee, was insgesamt 360 ml entspricht, sind erlaubt: aber Achtung, auch hier den Zucker und die Milch weglassen, schwarz trinken, wie meine Seele, wenn sie sauer ist!
Am ersten Tag war ich noch motiviert, nach einem Fehlversuch. Der zweite Tag, würde sagen war in ordnung. Der dritte Tag war der schlimmste. Wenn du mich ununterbrochen quengeln hören willst, dann bei sowas! Doch bitten und Betteln bringst nichts: Wer was verändern will, durchziehen! An zwei Tagen, mit einem Tag GEmüsehafer dazwischen, stand am Abend die Mörchen-Ingwer-Suppe auf meinem Speiseplan und glaube mir: Das war das Schönste. Die Suppe wärmte durch, gab mir sowas wie Hoffnung und einfach das Gefühl, was Geiles im Topf zu haben.
Am ersten Tag nach der Haferkur drehte mein Körper völlig durch: Die Unterzuckerung klopfte, als hätte sie jemand, ohne mir bescheid zu sagen, geschickt, an die Türe. Mein Plan mit der Assistenz: Bargeld hoen und zum Asialaden. Daraus wurde Geld holen, in der Sparkasse um ein Glas Wasser bitten, anschließend beim Bäcker den Zuckerhaushalt auffüllen und dann zum Asialaden. So viel Chaos wollte ich nun wirklich nicht. Beim Asialaden hätte ich eh nichts Wildes gebraucht: Sesamöl und Reisessig! Spoiler: Hab ich bekommen, aber eines war mir klar: So viel auf einen Schlag habe ich noch nie abgenommen und da weht es einen natürlich auf die Nase.
Um die Wirkung der Kur aufrechtzuerhalten gibt es zwei Optionen: Entweder alle sechs-acht Wochen drei Tage durchziehen, oder einmal in der Woche ein Tag durchziehen. Wichtig ist, dass am Anfang drei-fünf Tage durchgezogen wird, dann kann einmal in der Woche ein Hafertag eingelegt werden.
So, während du so liest, habe ich schon längst beschlossen, immer Sonntags durchzuziehen und fällt ein Feiertag drauf, der nicht Weihnachten, Geburtstag oder Ostern heißt, verschiebe ich ihn auf den Montag.
So, habe fertig.
Grüßle
Heidi -
Reinigung des Reiskochers
Heute habe ich mal meinen Reiskocher bemüht, wie so oft in letzter Zeit, und dachte mir: Mach doch Reis mit Gemüse und Lachs in Terriyaki-Soße und das Ergebnis sah vorerst glänzend aus. Der Fisch war knusprig, das Gemüse schön gar nur der Reis wollte fast nicht mehr aus dem Topf. Ich hab’s gemacht wie immer: Reis rein, entsprechende Wassermenge. Den Lachs (er war tiefgefroren!) habe ich nach dem Auftauen in die selbst gemixte Teriyaki-Soße eingelegt, nur den Ingwer hab ich vergessen und erst einmal ziehen lassen. Anschließend Karotten, Paprika, Zucchini geschnitten und dann im Dampfkorb wie folgt gestapelt: Erst Karotten, dann die Paprika, dann die Zucchini und dann den Lachs obenauf. Die Teriyaki-Soße wollte ich nicht verschwenden, also drüber gekippt. Deckel drauf, dann den Kochvorgang gestartet. Das dauerte ein Weilchen und ich denk mir nix. Der Kocher tat wie immer seinen Dienst, tat was er sollte und dann beim Verteilen merkte ich: Uups, irgendwie haben sich Röstaromen gebildet und irgendwie habe ich tatsächlich ein kleines Problem. Egal, weiter verteilt, den Innentopf eingeweicht, dann vorsichtig sauber gemacht und mir gleich den kompletten Reiskocher vorgenommen, wobei ich den Außentopf noch machen muss. Ehrlich: Geschmeckt hat’s! Trotzdem gilt: Eine Reinigung und Wartung der Geräte ist unabdingbar! Oft lese ich Rezensionen auf Amazon, was das für ein scheiß Teil sei, er würde nach 6x Benutzen nicht mehr kochen. Ist verständlich, dass der Kunde sauer wird, aber eine genaue Beschäftigung mit dem Teil ist auf jeden Fall sinnvoll.
Wichtig ist, den Dampfverteiler im Deckel regelmäßig sauber zu machen, am besten, so ist meine Erfahrung, nach jedem Benutzen. Ich höre schon Leute sagen „Und wie geht das, wie baue ich den ab und wie wird er richtig sauber?“ Das ist glücklicherweise ganz einfach. Wenn es geht, kannst du den Dampfverteiler abschrauben,, wenn nötig mit Schraubenzieher. Der sollte sich nach ‚ner Zeit abbauen lassen. Das dauert meist nicht lange. Wenn es etwas her ist, weichst du die Teile im warmen Wasser ein, das darf ruhig eine Viertelstunde liegen. Dann putzt du mit einem Lappen die Teile. Es dauert ein wenig bei diesen kleinen Teilen, aber es lohnt sich. Gut abtrocknen, dann den Deckel wieder zusammenbauen. Den außentopf mit einem feuchten Tuch vorsichtig abputzen und wenn sich innen in der Elektroplatte was eingebrannt hat, was vor kommen kann, dann mit einem Schwamm mit der Rauen Seite putzen. Ganz ehrlich: ich habe es auch tatsächlich mit einem Spülrost erledigt, anschließend die Krümel mit dem Lappen aufgesammelt. Das liebe Abtrocknen darf niemals fehlen.
Dachte, ich schreibe schnell noch was zum Putzen der Geräte. Bei all der Begeisterung, die ich an den Tag lege, darf das nicht untergehen und Diese auch wirklich bleibt.
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Für schnelle und stressige Tage
Manchmal gibt es Situationen, wo du einfach null Bock zu kochen hast, nicht wirklich Lust zum Schneiden oder gar ewig und drei Zeiten am Herd stehen willst. Ja, natürlich willst du was Geniales in den Bauch, für Lieferando ist dir zu blöd oder du bist finanziell eigentlich so gut wie blank. Tja, was machst du jetzt? Ein Reiskocher, der sich freut, mal benutzt zu werden und alles was du im Kühlschrank findest, ist ein trauriger Rest Gemüse, eine traurige Dose Thunfisch oder einfach mehr und mehr Pilze?
Trotzdem versichere ich dir: Wenn du in der Türe eine Flasche Sojasoße findest, ist dein Tag gerettet, ganz sicher! Und wenn du noch Rundkornreis übrig hast, dann bist du gut ausgestattet.Heute stelle ich dir ein Takikomi Gohan-Rezept vor, was eigentlich gemischter Reis mit Pilzen, Gemüse, Hähnchen und anderen ist und die traurige Dose Thunfisch ist auch weg. Das reicht für 3-4 Portionen.
Für das japanische Thunfischreis mit Tomate brauchst du:
2 Becher Reis
1 Dose Thunfisch abgetropft
1 Tl Dashi- oder Gemüsebrühe
2 El Sojasoße
1 große Tomate (150-180 g)
1 Priese Salz, die ich getrost weggelassen habe, weil eh schon so salzig
zum garnieren: Frühlingszwiebel und gerösteten Sesam1. Reis abmessen und waschen (ich erkläre dir noch, warum.)
2. Thunfisch abgießen und mit zum Reis in den Reistopf geben.
3. Sojasoße, Dashi- bzw Gemüsebrühe und Sojasoße hinzufügen
4. Wasser bis knapp unter die 2-Tassen-Markierung füllen. Jetzt alles vermischen.
5. Tomate ganz lassen, aber den Strunk, also das Grüne entfernen und mittig in den Reis setzen.
6. Reis wie gewohnt kochen (Wenn der Reis fertig ist, springt der Knopf, ähnlich wie bei einem Wasserkocher hoch.).
7. In der Zwischenzeit kannst du dir eine Frühlingszwiebel schnappen und in feine Ringe schneiden. Das fertige Gericht im Warmhaltemodus noch kurz ziehen lassen, bis der dampf komplett entwichen ist.
8. Dann vorsichtig den Deckel anheben und mit dem beiliegenden Reislöffel die Tomate zerteilen, sie sollte butterweich sein und leicht unterheben.
9. Dann in Schüssel verteilen und mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen..So, jetzt schulde ich dir noch was, worüber du noch immer fluchst.
Keine Sorge, ich habe keinen Waschzwang und an sich ist der Reis, den du kaufst, auch nicht dreckig. Der Grund liegt darin, dass der Reis Stärke enthält, wie fast jedes Getreide. Das Waschen sorgt dafür, dass überschüssige Stärke entfernt wird und so hast du fluffigen, lockeren Reis. -
Warum, wieso, weshalb?
Tja, heute landet mal nach ewigkeiten was in der Kochecke. Eigentlich wollte ich mit einem Rezept anfangen, mach ich aber morgen, weil schon wieder mal ein neuer Kumpel namens Reiskocher einzieht, diesmal mit Dampfgareinsatz.
Von der Firma habe ich zwar schon eine, bin aber begeistert und ich muss sagen: Top!
Momentan lasse ich mich sehr von der japanischen Küche mitreißen, einfach, ja warum eigentlich? Glaube es liegt an so manchen Content-Creatoren die mich begeistert haben. Kann sie zwar nicht stundenlang schauen, aber hin und wieder schon.
Was mich angesteckt hat ist die Begeisterung, die ausgestrahlt wird und leider, leider, leider bin ich auch nur ein Mensch.
Langsam taste ich mich vor und habe den Dreh raus. Wie auch immer, diverse Soßen dürfen nie fehlen und das ist etwas, was mich auch fasziniert. Es ist nicht die typische Soße zu Braten oder die Tomatensoße, die ich auch gerne mag. Es sind die Soßen, die einerseits süß, dann wieder deftig, aber dann auch leicht säuerlich sind.
Tatsache ist auch, dass viel Umami dabei ist und das rundet alles noch einmal ab. Dann noch der Reis… Mein Partner mag ihn auch, eben, weil er besser zu Löffeln ist, weil es Rundkornreis ist. Der eignet sich nicht nur als Beilage, sondern auch als Sushi und/oder Reisbällchen.
Lange genug geredet von der Begeisterung, will endlich Rezepte reichen, die ich gerne zubereite und es werden immer mehr. -
Die Angst vor dem schreiben oder: Das weiße Blatt, was sich fürchten darf.
Hallöchen
Könnte am liebsten sagen, bis neulich, aber das wäre zu kurz gedacht. Ja, ich bin ein bisschen verrückt, hänge manchmal den Gedanken nach und bin stolze Tierbesitzerin und zwar von drei Wellensittichen, die richtige Quatschköpfe sind.
Dann gibt es eine weitere Leidenschaft: Das Schreiben. Das wollte ich anfangs gar nicht, weil oft in der Schule meine Aufsätze für die Lehrer miserabel waren, habe aufgehört, die Mittelfeldnoten zu zählen. Nur ein Lehrer aus der Berufsschule wusste, dass mehr in mir schlummert und der eigentliche Deutschlehrer, den ich hatte … Na ja, ich schweige! Mein wirklich erstes Manuskript landete auch in den Untiefen des Papierkorbs vom Rechner, der dann und wann sowieso Schrott war. Schade, war ein Siemens PC, hat gut gehalten, das Teil. Wirkte solide, ganz so, als wäre ich eine sehr reiche Geschäftsfrau gewesen, obwohl ich "nur" in der Ausbildung steckte. Heute habe ich auch wieder einen PC, der ein Businessrechner ist und darauf bin ich heimlich stolz. Aber zurück zum Schreiben: Jedenfalls blieb das Thema locker 12 Jahre begraben und durch Zufall fand ich eine Facebook-Anzeige, die mich zur mittlerweile Mentorin führen sollte. Glaube mir, ich hatte Angst, große Angst, auf Scam hereinzufallen, einen Scam, aus dem niemand so leicht rauskommt. Dann folgten Schreibkurse, die ich mit Begeisterung absolviert habe und die Kohle war es mir wert. Entwickelt habe ich mich, ja und ich bin bereit, über Texte zu gehen und den einen oder anderen Tipp abzugeben. Und selbst sitze ich noch am ersten Manuskript, den ich auch heutiger Sicht so schrecklich fand, dass ich mich manchmal, wenn ich mir noch mal die Rohentwürfe zu Gemüte führen würde, frage, was da in mich gefahren ist. Da kann einem nur grausig schlecht werden. Aber weißt du was das Beste ist? Jedem Autor geht’s so, wirklich jedem!!! Ich wusste damals schon, dass ich noch überarbeiten muss, Fehler ausbügeln und da fielen mir nur Rechtschreibung, Grammatik und logische Zusammenhänge ein. Idh wollte keinen langweiligen Alltag, keine langweiligen Dinge schreiben, die eben Alltag sind. Doch eines habe ich gelernt: Es ist spannend, in den Alltag Anderer hineinzuschlüpfen. Und wenn du noch nicht überzeugt bist frage ich dich einfach mal: Würdest du gerne bei anderen Menschen Mäuschen spielen? einfach mal einen Tag miterleben und wenn einer nicht reicht, zwei, drei oder gar vier? Wenn du diese Frage mit ja beantworten kannst, dann denke bitte an eine andere Person, die auch gerne wissen würde: Wie sieht der Alltag bei dir aus?
Ich bekam ein gutes Beispiel: Meine Mentorin gibt auch Präsenskurse. Ein Kursteilnehmer meinte, dass sein Alltag stinklangweilig wäre, nichts zu erzählen gäbe, weil eben langweilig. Dann kan der Auftrag, mal Tagebuch zu schreiben. Er las vor und schon waren mehr als nur einer neugierig. Er erzählte von der Arbeit, vom normalen Leben, was bei wirklich jedem anders verläuft und dann von den Enkelkindern, mit denen er spielte. Ja, auch Gedanken fließen in den Alltag mit ein. Auch wenn du es nicht zugeben magst: du machst dir auch Gedanken: Politik, vielleicht denkst du an ein Spiel, wie du dann strathegien planst, überlegst, was als nächstes zu tun wäre, egal ob du in einem Job ist oder der Haushalt, der sich nicht von alleine macht. Vielleicht bist du wütend auf einen Klassenkameraden oder Arbeitskollegen, vielleicht hast du heute eine Nachricht bekommen, die dich traurig macht oder dich erfreut? Vielleicht ärgerst du dich über den Postboten der einfach nur einen Abholschein in den Briefkasten geworfen hat, obwohl du vor der Tür gestanden bist. Ich kann nicht in deinen Kopf schauen, höchstens vor die Knochenplatte, nur was sich dahinter abspielt, das weißt nur du. Du magst es mitteilen, hast aber Hemmungen, weil sich Andere etwas denken könnten. Aber da gibt es Tricks, die du dich bedienen kannst. Auch die musste ich verfeinern. Selbst ich bin nicht absolut perfekt, das weiß ich und deswegen gilt: Du lernst immer, egal, wieviel du geschrieben, evtl. veröffentlicht hast. Wer glaubt, er könne alles, ihm sei das Talent in die Wiege gelegt worden, der irrt. Auch ein Talent möchte gefeilt, verbessert und noch weiter bearbeitet werden. Da gibt es nie ein Ende, so fühlt es sich für mich an. Um noch einmal auf den Titel zurückzukommen: Angst vor dem weißen Blatt habe ich nicht mehr. Ich weiß, dass ich Dinge komplett jemand Anderes erleben lassen kann, sogar etwas tun lassen kann, was ich mir wünsche und ich mich doch noch nicht traue. Dadurch bekomme ich selbst vielleicht mut. Mut zu sagen: "ich mach’s!"