Heute gibt es als kleine Backüberraschung etwas für den süßen Zahn, weil ich gerade keine Lust auf herzhaft habe.
Dafür brauchst du auch gar keinen Zucker und das Geniale: Vielleicht hast du die Zutaten schon zu Hause, falls du spontan was möchtest.
Für die Hafermuffins mit Zimt und Apfel brauchst du:
– 2 Eier
– 1 großer Apfel gerieben, mit Schale
– 100 g Vollkornhaferflocken, ob kernig oder fein ist Geschmacksache
– 1 tl Backpulver
1 Priese Zimt
Zubereitung:
1. Ofen auf 180 °c vorheizen, wenn nötig. Den Apfel entkernen und mit der groben Seite einer küchenreibe in eine Rührschüssel reiben, alternativ geht auch
ein Multizerkleinerer.
2. die Eier hinzufügen und wahlweise mit dem Schneebesen oder mit einem elektrischen Handrüher schaumig schlagen.
3. die trockenen Zutaten, also die Haferflocken, das Backpulver und den Zimt hinzufügen und vorsichtig unterheben.
4. Die Teigmasse in Muffinbackförmchen füllen und für Ca 20 Minuten im Ofen backen.
5. Stäbchenprobe machen, wenn sie fertig sind, aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mal sehen, wie lange sie noch liegen bleiben?
Als kleiner Snack sind sie gut für die Pausenbox oder zwischendurch geeignet, beachte aber bitte, dass Hafer sättigt und du vielleicht weniger von den
Hauptmahlzeiten nimmst.
Kategorie: Kochecke
-
Hafer-Apfel-Muffins mit Zimt
-
Reinigung des Reiskochers
Heute habe ich mal meinen Reiskocher bemüht, wie so oft in letzter Zeit, und dachte mir: Mach doch Reis mit Gemüse und Lachs in Terriyaki-Soße und das Ergebnis sah vorerst glänzend aus. Der Fisch war knusprig, das Gemüse schön gar nur der Reis wollte fast nicht mehr aus dem Topf. Ich hab’s gemacht wie immer: Reis rein, entsprechende Wassermenge. Den Lachs (er war tiefgefroren!) habe ich nach dem Auftauen in die selbst gemixte Teriyaki-Soße eingelegt, nur den Ingwer hab ich vergessen und erst einmal ziehen lassen. Anschließend Karotten, Paprika, Zucchini geschnitten und dann im Dampfkorb wie folgt gestapelt: Erst Karotten, dann die Paprika, dann die Zucchini und dann den Lachs obenauf. Die Teriyaki-Soße wollte ich nicht verschwenden, also drüber gekippt. Deckel drauf, dann den Kochvorgang gestartet. Das dauerte ein Weilchen und ich denk mir nix. Der Kocher tat wie immer seinen Dienst, tat was er sollte und dann beim Verteilen merkte ich: Uups, irgendwie haben sich Röstaromen gebildet und irgendwie habe ich tatsächlich ein kleines Problem. Egal, weiter verteilt, den Innentopf eingeweicht, dann vorsichtig sauber gemacht und mir gleich den kompletten Reiskocher vorgenommen, wobei ich den Außentopf noch machen muss. Ehrlich: Geschmeckt hat’s! Trotzdem gilt: Eine Reinigung und Wartung der Geräte ist unabdingbar! Oft lese ich Rezensionen auf Amazon, was das für ein scheiß Teil sei, er würde nach 6x Benutzen nicht mehr kochen. Ist verständlich, dass der Kunde sauer wird, aber eine genaue Beschäftigung mit dem Teil ist auf jeden Fall sinnvoll.
Wichtig ist, den Dampfverteiler im Deckel regelmäßig sauber zu machen, am besten, so ist meine Erfahrung, nach jedem Benutzen. Ich höre schon Leute sagen „Und wie geht das, wie baue ich den ab und wie wird er richtig sauber?“ Das ist glücklicherweise ganz einfach. Wenn es geht, kannst du den Dampfverteiler abschrauben,, wenn nötig mit Schraubenzieher. Der sollte sich nach ‚ner Zeit abbauen lassen. Das dauert meist nicht lange. Wenn es etwas her ist, weichst du die Teile im warmen Wasser ein, das darf ruhig eine Viertelstunde liegen. Dann putzt du mit einem Lappen die Teile. Es dauert ein wenig bei diesen kleinen Teilen, aber es lohnt sich. Gut abtrocknen, dann den Deckel wieder zusammenbauen. Den außentopf mit einem feuchten Tuch vorsichtig abputzen und wenn sich innen in der Elektroplatte was eingebrannt hat, was vor kommen kann, dann mit einem Schwamm mit der Rauen Seite putzen. Ganz ehrlich: ich habe es auch tatsächlich mit einem Spülrost erledigt, anschließend die Krümel mit dem Lappen aufgesammelt. Das liebe Abtrocknen darf niemals fehlen.
Dachte, ich schreibe schnell noch was zum Putzen der Geräte. Bei all der Begeisterung, die ich an den Tag lege, darf das nicht untergehen und Diese auch wirklich bleibt.
-
Für schnelle und stressige Tage
Manchmal gibt es Situationen, wo du einfach null Bock zu kochen hast, nicht wirklich Lust zum Schneiden oder gar ewig und drei Zeiten am Herd stehen willst. Ja, natürlich willst du was Geniales in den Bauch, für Lieferando ist dir zu blöd oder du bist finanziell eigentlich so gut wie blank. Tja, was machst du jetzt? Ein Reiskocher, der sich freut, mal benutzt zu werden und alles was du im Kühlschrank findest, ist ein trauriger Rest Gemüse, eine traurige Dose Thunfisch oder einfach mehr und mehr Pilze?
Trotzdem versichere ich dir: Wenn du in der Türe eine Flasche Sojasoße findest, ist dein Tag gerettet, ganz sicher! Und wenn du noch Rundkornreis übrig hast, dann bist du gut ausgestattet.Heute stelle ich dir ein Takikomi Gohan-Rezept vor, was eigentlich gemischter Reis mit Pilzen, Gemüse, Hähnchen und anderen ist und die traurige Dose Thunfisch ist auch weg. Das reicht für 3-4 Portionen.
Für das japanische Thunfischreis mit Tomate brauchst du:
2 Becher Reis
1 Dose Thunfisch abgetropft
1 Tl Dashi- oder Gemüsebrühe
2 El Sojasoße
1 große Tomate (150-180 g)
1 Priese Salz, die ich getrost weggelassen habe, weil eh schon so salzig
zum garnieren: Frühlingszwiebel und gerösteten Sesam1. Reis abmessen und waschen (ich erkläre dir noch, warum.)
2. Thunfisch abgießen und mit zum Reis in den Reistopf geben.
3. Sojasoße, Dashi- bzw Gemüsebrühe und Sojasoße hinzufügen
4. Wasser bis knapp unter die 2-Tassen-Markierung füllen. Jetzt alles vermischen.
5. Tomate ganz lassen, aber den Strunk, also das Grüne entfernen und mittig in den Reis setzen.
6. Reis wie gewohnt kochen (Wenn der Reis fertig ist, springt der Knopf, ähnlich wie bei einem Wasserkocher hoch.).
7. In der Zwischenzeit kannst du dir eine Frühlingszwiebel schnappen und in feine Ringe schneiden. Das fertige Gericht im Warmhaltemodus noch kurz ziehen lassen, bis der dampf komplett entwichen ist.
8. Dann vorsichtig den Deckel anheben und mit dem beiliegenden Reislöffel die Tomate zerteilen, sie sollte butterweich sein und leicht unterheben.
9. Dann in Schüssel verteilen und mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen..So, jetzt schulde ich dir noch was, worüber du noch immer fluchst.
Keine Sorge, ich habe keinen Waschzwang und an sich ist der Reis, den du kaufst, auch nicht dreckig. Der Grund liegt darin, dass der Reis Stärke enthält, wie fast jedes Getreide. Das Waschen sorgt dafür, dass überschüssige Stärke entfernt wird und so hast du fluffigen, lockeren Reis. -
Warum, wieso, weshalb?
Tja, heute landet mal nach ewigkeiten was in der Kochecke. Eigentlich wollte ich mit einem Rezept anfangen, mach ich aber morgen, weil schon wieder mal ein neuer Kumpel namens Reiskocher einzieht, diesmal mit Dampfgareinsatz.
Von der Firma habe ich zwar schon eine, bin aber begeistert und ich muss sagen: Top!
Momentan lasse ich mich sehr von der japanischen Küche mitreißen, einfach, ja warum eigentlich? Glaube es liegt an so manchen Content-Creatoren die mich begeistert haben. Kann sie zwar nicht stundenlang schauen, aber hin und wieder schon.
Was mich angesteckt hat ist die Begeisterung, die ausgestrahlt wird und leider, leider, leider bin ich auch nur ein Mensch.
Langsam taste ich mich vor und habe den Dreh raus. Wie auch immer, diverse Soßen dürfen nie fehlen und das ist etwas, was mich auch fasziniert. Es ist nicht die typische Soße zu Braten oder die Tomatensoße, die ich auch gerne mag. Es sind die Soßen, die einerseits süß, dann wieder deftig, aber dann auch leicht säuerlich sind.
Tatsache ist auch, dass viel Umami dabei ist und das rundet alles noch einmal ab. Dann noch der Reis… Mein Partner mag ihn auch, eben, weil er besser zu Löffeln ist, weil es Rundkornreis ist. Der eignet sich nicht nur als Beilage, sondern auch als Sushi und/oder Reisbällchen.
Lange genug geredet von der Begeisterung, will endlich Rezepte reichen, die ich gerne zubereite und es werden immer mehr.